Willkommen beim DVOM

Der Deutsche Verband für Osteopathische Medizin (DVOM) e.V. ist ein Berufsverband für Osteopathen.

Er ist Mitglied der Konsensgruppe Osteopathie Deutschland, einer Initiative aller tragenden Osteopathie-Verbände in Deutschland.

  • Zielgruppe:

    Osteopathen mit einer abgeschlossenen Ausbildung und Osteopathen in Ausbildung, die sich für die Rahmenbedingungen ihres Berufs als Osteopath(in) interessieren und auch engagieren möchten.

  • Die Vorteile einer Mitgliedschaft im DVOM:

    Profitieren Sie von den Netzwerken des DVOM auf nationaler und internationaler Ebene. Demonstrieren Sie die Qualität Ihrer Ausbildung und lassen Sie sich auf der Therapeutenliste des Verbands listen.

  • Information:

    Wir informieren Sie über die politische Entwicklung im Gesundheitswesen, speziell in der Osteopathie und auch über die neusten Erkenntnisse, welche für Ihren Praxisalltag wichtig sind.

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Der DVOM-Thementag am 26.10.2019:

Inspiring Insights in den Praxisalltag der Osteopathen

Am 26.10.2019 findet der nächste DVOM-Thementag statt. Lassen Sie sich von einem interessanten Programm und nützlichen Information inspirieren und melden Sie sich gleich an!

09:00 - 10:00 Wieviel Technik braucht die Osteopathie von heute? (Matthias Beck)

10:00 - 11:00 Die Bedeutung der Kommunikation in der Patientenbeziehung (Almut Grieb)

11:30 - 13:00 JHV des DVOM

13:00 - 14:00 Mittagspause

14:00 - 17:00 Rechtliche Grundlagen der Werbung in der Osteopathie (Dr. jur. Oberhauser)

Unkostenbeitrag für DVOM-Mitglieder einschließlich Mittagessen und Pausen-Snack 25,- Euro

Unkostenbeitrag für Nicht-Mitglieder einschließlich Mittagessen und Pausen-Snack 75,- Euro

Melden Sie sich hier Online zum DVOM-Thementag an und sichern Sie Sich Ihre Teilnahme!

Autismus nach MMR-Impfung:

Wer von uns regelhaft Neugeborene und Kleinkinder osteopathisch behandelt, wird sicherlich von Seiten ihrer ratsuchenden und zum Teil durch die Medien verunsicherten Eltern um seine Meinung gefragt wenn es um die Entscheidung geht, die von der SIKO, der ständigen Impfkommission des Robert-Koch-Instituts (RKI), empfohlenen Impfungen durchführen zu lassen.

Auch die aktuelle und teils hitzig geführte Diskussion über eine Impfpflicht für Masern sorgt immer wieder für kontroverse Einlassungen und Statements zu diesem Thema (siehe Positionspapier der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin, verfügbar im Mitgliederbereich der DVOM-Website). Eine weitere Angst beschäftigt und verunsichert die Eltern bezüglich der MMR-Impfung (Masern, Mumps und Röteln): Gibt es die Gefahr das in der Folge dieser Impfung bei den Kindern ein Autismus auftritt?

Woher kommt denn diese Sorge der Eltern? Nun vor etwas mehr als 20 Jahren wurde im Lancet zu diesem Thema die Publikation von Dr. Andrew Wakefield veröffentlicht (Lancet 1998;351[9103]:637-41). In seinem Artikel belegte Dr. Wakefield den Zusammenhang zwischen MMR-Impfungen und dem Auftreten von Autismus bei 12 seiner kindlichen Patienten. Wenngleich der Lancet nach mehr als 12 Jahren, im Jahre 2010, den Artikel auf Grund von erheblichen statistischen Mängeln und der Fälschung von Daten zurückzog (CMAJ MARCH 9, 2010 • 182(4)) so hält sich diese Vorstellung noch heute hartnäckig in der Liga der Impfkritiker und Gegner.

Im April dieses Jahres wurde nun in dem amerikanischen Journal Annals of Internal Medicine (Vol. 170 No.8; 16 April 2019) die Studie von Hviid und Mitarbeiter unter dem Titel: Measles, Mumps, Rubella Vaccination and Autism: A Nationwide Cohort Study, veröffentlicht. Die Autoren untersuchten in Dänemark zwischen 1999 und 2010 die Fälle von 657461 Kindern, von denen gemäß der Empfehlung des nationalen Gesundheitsministeriums 95% mit dem MMR-Impfstoff immunisiert wurden und entwickelten ein follow-up dieser Kinder bis zum Jahre 2013.

Der Outcome der Studie belegt ohne jeglichen Zweifel, wie bereits zuvor schon eine Metaanalyse aus dem Jahr 2014, das keinerlei erhöhtes Risiko für das Auftreten von Autismus nach einer MMR-Impfung besteht. Im Vergleich zur Kontroll-Kohorte nicht geimpfter Kinder, war in dieser die Inzidenzrate auf Grund sekundärer Komplikation durch eine Masern-Erkrankung sogar höher.

Interessant ist auch die Subgruppenanalyse, welche die Autoren durchgeführt haben. Kinder, die zur Risikogruppe für Autismus gehören (Frühgeburtlichkeit, Rauchen der Mutter während der Schwangerschaft und das Auftreten autistischer Syndrome bei Geschwisterkindern) zeigen ebenfalls kein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Autismus nach MMR-Impfungen.

Es gibt also eine gute Evidenz dafür, die ratsuchenden Eltern zu beruhigen und ihnen auf der anderen Seite aber auch die Risiken aufzuzeigen, welche durch die Komplikationen von Masern bei nicht geimpften Kindern auftreten können.

Den Originalartikel und weitere INFO zu diesem Thema finden Sie im Mitgliederbereich zum Download.

Schwangerschaftsdepression:

Portland (Ohio): Depressionen, unter denen während und nach der Schwangerschaft 1 von 7 Frauen leidet, lassen sich durch psychologische Behandlungen häufig verhindern. Zu dieser Einschätzung gelangt die US Preventive Services Task Force (USPSTF), die das dortige Gesundheitsministerium zu Fragen der Krankheitsvermeidung berät. Stellungnahme und Evidenzreport wurden im US-amerikanischen Ärzteblatt JAMA 2019 (Link zur Volltextversion) veröffentlicht.

Unter einer perinatalen Depression sollen weltweit bis zu 13 % der Schwangeren leiden. Es handelt sich dabei nicht nur um den „Babyblues“, zu dem es nach der Geburt infolge der hormonellen Umstellungen kommt und von der sich die Mütter innerhalb weniger Tage erholen. Eine perinatale Depression ist dagegen eine „echte“ Major-Depression, die ohne Behandlung die Gesundheit von Mutter und Kind gefährdet.

The AAO-Journal:

Die Ausgabe 6-2019 des AAO Journal ist erschienen! Sie finden die PDF-Version in Mitgliederbereich der DVOM-Website. Lesen Sie den Beitrag: Osteopathic Structural Findings in Women During Menstruation.

Die OIA wird offizieller Partner der WHO:

Im April 2018 wurde der Osteopathic International Alliance (OIA) von der WHO der Staus eines "official partner" zugesprochen. Damit ist die OIA an einem seit Jahren verfolgten Ziel angekommen. Durch diesen offiziellen Status gewinnen alle Bemühungen und Aktivitäten der OIA an Gewicht. Es bleibt zu hoffen, dass sich dies nun auch auf nationaler Ebene wiederspiegelt, dort wo es um die Bedeutung der Osteopathie und ihrer Anerkennung in den Gesundheitssystemen der Mitgliedsländer, wie zum Beispiel Deutschland, geht. Wir sind mit diesem Statuswandel diesen Zielen sicherlich näher gekommen.

Erfahren Sie mehr über ein optimiertes Praxis-Management:

Informieren Sie sich zu diesem Thema an Hand der Videopodcasts im Mitgliederbereich.

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DVOM Thementag 2019